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Begriff

Verkörperte Kognition (Embodied Cognition)

Verkörperte Kognition beschreibt Denken als leiblich eingebetteten Prozess. Geist entsteht nicht isoliert im Gehirn, sondern im Zusammenspiel von Körper, Umwelt und Handlung.

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Verkörperte Kognition bricht mit der Vorstellung, Denken sei reine Informationsverarbeitung im Kopf. Wahrnehmen, Erinnern und Entscheiden sind an Haltung, Bewegung, Nervensystem, Atmung, Raum und Situation gebunden.

Der Mensch erkennt Welt nicht wie ein Computer, der Daten verarbeitet. Er greift, scheitert, tastet, spürt, wiederholt und lernt durch leibliche Rückkopplung.

Diese Perspektive macht deutlich, warum Bewusstsein nicht beliebig vom Körper getrennt werden kann. Wer den Leib aus dem Denken herausrechnet, versteht Denken nur noch als blasse Simulation.